Die Ende Oktober als Kreisverband neu gegründeten Freien Wähler Hochtaunus treten bei der Kreistagswahl am 14. März unter der Bezeichnung FREIE WÄHLER – in Großbuchstaben – an. Nach Angaben der Vorsitzenden, Karin Birk-Lemper schickt die Gruppierung 59 Bewerberinnen und Bewerber ins Rennen. An der Spitze der Liste stehen Weilrods Bürgermeister Götz Esser und der Oberurseler Bürgermeisterkandidat Andreas Bernhardt. Die neue Gruppierung tritt, so Birk-Lemper, die Nachfolge der bisherigen Freien Wählergemeinschaft Hochtaunuskreis an, die von ihr in Personalunion geleitet und als Interessengemeinschaft der parteiunabhängigen Wählergemeinschaften und -initiativen im Hochtaunuskreis weiterbestehen werde. Die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste „FREIE WÄHLER Hochtaunus“ kommen aus den Schwerpunkten der bisherigen FWG-Arbeit Weilrod, Oberursel, Friedrichsdorf, Usingen, Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Schmitten, Bad Homburg Kronberg und Glashütten. Sie seien rechtzeitig vor dem Lockdown auf einer Mitgliederversammlung am 20. November in Neu-Anspach gewählt worden. Auf den ersten zehn Plätzen kandidieren nach Götz Esser und Andreas Bernhardt Renzo Sechi (Friedrichsdorf), Karin Birk-Lemper (Neu-Anspach), Hubertus Feindler (Usingen), Georg Braun (Oberursel), die Glashüttener Bürgermeisterin Brigitte Bannenberg, Robert Hohmann (Friedrichsdorf) und Hartmut Haibach (Weilrod). In der laufenden Wahlzeit stellte die FWG fünf der 71 Kreistagsabgeordneten. „Wir haben uns aber vorgenommen, Mandate dazuzugewinnen“, betont Birk-Lemper, „denn wir wollen künftig mitregieren.“ Die ausgewogene Mischung aus Männern und Frauen verschiedener Altersgruppen, bekannten Kommunalpolitikern und qualifizierten Newcomern, aus Bürgermeistern im Amt und Bewerbern um das Amt werde vor allem Menschen überzeugen, die sich unabhängige Kandidaten wünschen, deren politischer Schwerpunkt im Hochtaunuskreis liegt.

 

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