Der BUND Kreisverband Hochtaunuskreis hat uns für die Kommunalwahl gesamt 11 Fragen  rund um die Themen Natur und Umweltschutz sowie zum Thema Energiewende gestellt.

Zum Thema Lärm- & Gesundheitsschutz finden Sie nachfolgend die Fragen sowie unsere Antworten. Weitere Themen und Fragestellungen können Sie in den nächsten Tagen auf unserem Blog finden.

  1. Planen Sie initiativ zu werden, um die Festlegung von Ruhigen Gebieten zur Erholung und Gesundheitsvorsorge der Einwohner zu erreichen?
  2. Abgase von KFZ schädigen nachweislich die Gesundheit, ebenso wie der Lärm
    fahrender KFZ. Beides kann durch Tempo 30 verringert werden. Was halten Sie
    von flächendeckend Tempo 30 innerhalb geschlossener Ortschaften?

zu 1.: Nein. Wir halten die Instrumentierung der Behörden mit der 16. BImSchV und den entsprechenden Umsetzungen in der BauNVO und der Landesbauordnung für ausreichend. Hier werden Wohn- und Erholungsbereiche sehr intensiv und ausreichend vor Immissionen geschützt. Im Übrigen hat der Hochtaunuskreis hier keinerlei Regelungsmöglichkeiten, weil dies nicht ein seine Regelungskompetenz fällt. Hier Versprechungen zu machen halten wir für unseriös.

zu 2.: Es ist anerkannt, dass bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h die Unfall- und Lärmproblematik abnimmt. Die Kompetenz für Tempo 30 obliegt dem Kreis lediglich auf Kreisstraßen. Um dort die bestehenden Verkehre sachgerecht abwickeln zu können, wäre eine solche Festlegung auf überörtlichen Kreisstraßen sinnwidrig. Allerdings sind wir der Meinung, dass in dichter besiedelten Städten und in sensiblen Bereichen der Gemeinden (Schulen/Kitas/Krankenhäusern/Heimen etc.) die Reduzierung auf 30 km/h sinnvoll ist.


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