Der Taunus ist unser Naturraum und Naherholungsgebiet. Eine Seilbahn zum Feldberg würde jedoch auch Eingriffe in Landschaft, zusätzliche Infrastruktur und erhebliche finanzielle Verpflichtungen bedeuten.
Das Thema hat zuletzt den Kreistag und die Hochtaunus-Medien beschäftigt.
Gerade in der aktuellen Haushaltslage müssen wir Prioritäten setzen: Pflege, soziale Infrastruktur, Kinderbetreuung, Katastrophenschutz und die Unterstützung unserer Kommunen.
Ein Projekt dieser Größenordnung bindet Mittel und politische Energie – zu einem Zeitpunkt, an dem wir uns keine Fehlkalkulation leisten können. Frühere Entscheidungen haben bereits gezeigt, dass finanzielle Mittel nicht immer zielführend eingesetzt wurden, etwa bei den Wasserstoffzügen, brachliegenden Grundstücken oder Investorenentscheidungen rund um das alte KKH-Gelände.
Eine Seilbahn sollte in ein tragfähiges und nachhaltiges Gesamtkonzept für den Feldberg eingebettet sein und kann in diesem Rahmen einen touristischen Mehrwert bieten. Auch eine frühzeitige Bürgerbeteiligung halten wir für wichtig.
Fazit:
Wir sind nicht grundsätzlich gegen eine Seilbahn zum Feldberg. Aber aktuell – ohne Gesamtkonzept, ohne Bürgerbeteiligung und bei der bestehenden Haushaltslage – können wir diesem Projekt nicht zustimmen.







